beA - Bleibt das Anwaltsgeheimnis noch gewahrt?

20.02.2018

beA -Bleibt das Anwaltsgeheimnis noch gewahrt?

20.02.2018, 19:00 - 22:00

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) sollte gemäß § 31a BRAO zum 1. Januar 2018 verpflichtend für die sichere Kommunikation der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte eingeführt werden. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat für die Einrichtung des Systems den Dienstleister ATOS beauftragt. Am 20. Dezember 2017 wurden gravierende Mängel in der Sicherheitsarchitektur des Systems bekannt, nachdem ein Mitglied des Chaos Computer Clubs, Markus Drenger, die Software Intersuchte. Das beA hat danach gravierende Sicherheitsprobleme und technische Mängel. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist zudem aufgrund eines Konstruktionsfehlers grundlegend gefährdet. Ein von ATOS ausgelöster Zertifikat-Austausch verschlimmerte die Situation noch, so dass die BRAK das beA am 23. Dezember 2017 bis auf Weiteres abschalten ließ. Seitdem sind viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wegen der Sicherheitsmängel besorgt und fordern Aufklärung über weitere potentielle Fehler, die Offenlegung des Quellcodes der beA-Software und ein unabhängiges Sicherheitsaudit vor einer Inbetriebnahme. Der Schutz von Mandantengeheimnissen ist für ein vertrauensvolles Verhältnis zum Mandanten und den Rechtsstaat unerlässlich. Und wie sollen sich Anwältinnen und Anwälte verhalten, sollte das beA trotz der Mängel wieder online gehen? 

Das wollen wir mit gemeinsam mit Experten aus der IT und der Anwaltschaft diskutieren.

Einladung zur Veranstaltung (PDF-Dokument, 260.1 KB)

Galerie August-Bebel-Institut
Müllerstraße 163
13353 Berlin
 

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